CE-Kennzeichnung für Fenster und Fassaden:

Seit 2007 für Fassaden und 2010 für Fenster ist das Anbringen des CE-Zeichens an unseren hergestellten Produkten Pflicht.
Das CE-Zeichen ist ein Produktpass für den europäischen Wirtschaftsraum und ersetzt alle national geltenden Zeichen (wie z. B. das frühere Ü-Zeichen). Es ist zwingen vorgeschrieben und als System für alle bindend, die Ihre Produkte in der EU vertreiben wollen.
Das CE-Zeichen auf einem Produkt dokumentiert, dass dieses Produkt für den freien Warenverkehr in allen EU-Ländern freigegeben ist.
Mit dem CE-Zeichen bestätigt die Firma GMS, dass die Leistungseigenschaften des Endproduktes den gesetzlichen Anforderung entsprechen und wir unsre Produkte nach bestimmten Richtlinien fertigen und überwachen.

Das CE-Zeichen ist jedoch kein Qualitätszeichen, erst unser freiwilliges RAL- Gütezeichen für Fenster und Fassaden ist ein Qualitätszeichen (mit weiteren,      besonderen Anforderungen, die zu erfüllen sind)

GMS, der Hersteller des Produktes ist dafür verantwortlich, dass die Eigenschaften des Produktes erfüllt werden und die Qualität des Produktes gleich bleibt.


CE-Kennzeichnung heißt bei unseren Fenstern und Fassaden:

1. Nutzung eines geprüften Systems für Fenster bzw. Fassade oder Prüfung eines neuen bzw. abgewandelten Systems durch die Systemhersteller

2. Durchführung einer werkseigenen Produktionskontrolle. In dieser dokumentieren wir vom Angebot bis zum Versand und der Montage eine durchgängige Rückverfolgbarkeit des Produktes. Dies geschieht mit Hilfe von Anweisungen und Prüfprotokollen, die von Bereichsleitern und Mitarbeitern regelmäßig auszufüllen sind. Jeder Mitarbeiter wird durch Schulungen und Einweisungen in seinem Arbeitsbereich für die notwendigen Arbeiten qualifiziert und ist für die gleich bleibende Qualität an seinem Arbeitsplatz selbst verantwortlich. Falls Abweichungen auftreten, sind diese sofort dem zuständigen Bereichsleiter zu melden, um ggf. sofort Gegenmaßnahmen einzuleiten. Eine (freiwillige) externe Fremdüberwachung erfolgt im Zuge der Anforderungen an das RAL-Gütezeichen

3. Erstellung Verfahrensdarstellung für Wartung und Pfleg

4. Erstellung eines Begleitdokuments für den Bauherrn, in dem die Firma die geforderten Leistungseigenschaften bestätigt.


Anwendungsbereich der DIN EN 13830 für Fassaden

Die Norm gilt generell für Vorhangfassaden bis 15° von der Vertikalen. Die Fassade wird erst nach der Montage als Endprodukt angesehen (da sie aus mehreren Bauteilen besteht), d. h. die Norm bezieht sich auf die Fassade in Form eines Bausatzes.

• DIN EN 13830 gilt für Fassaden
- die auf der Grundlage eines kommerziellen Systems einer ganzen Produktserie konstruiert, gefertigt und montiert werden
- die projektbezogen auf der Grundlage einer Sonderkonstruktion gefertigt oder montiert werden
Hier muss von GMS ein CE-Zeichen erstellt werden

• DIN EN 13830 gilt nicht für
- Structural Glazing Vorhangfassaden unabhängig von ihrer Ausführung
- Punktgehaltene vollverglaste Vorhangfassaden
- Vorgehängte hinterlüftete Fassaden
Hier braucht von GMS kein CE-Zeichen erstellt werden


Anwendungsbereich der DIN EN 14351-1 für Fenster

• DIN EN 14351-1 gilt für
- alle hand- und kraftbetätigten Fenster zum Einbau in vertikale Wandöffnungen
- Dachflächenfenster zum Einbau in geneigten Dächern
- Außentüren
Hier muss von GMS ein CE-Zeichen erstellt werden

• DIN EN 14351-1 gilt nicht für
- Innentüren (EN 14351-2 bzgl. der CE-Pflicht ist in Vorbereitung)
- Wintergarten ist als gesamtes Bauprodukt nicht geregelt und somit nicht CE-Kennzeichnungspflichtig. Die einzelnen Elemente wie Fassade,
  Fenster, Dachflächenfenster sowie Fenstertüren, die in den Wintergarten eingebaut werden, sind CE-Kennzeichnungspflichtig
- Schrägdachverglasung
Hier braucht von GMS kein CE-Zeichen erstellt werden